Gesellschaftsrechtliche Streitigkeiten

Wir vertreten Mandanten umfassend in gesellschaftsrechtlichen Auseinandersetzungen. Schiedsverfahren nach einem Unternehmenskauf bilden dabei eine wesentliche Fallgruppe. Aber auch in Fällen anderer Art sind wir regelmäßig tätig, wie beispielsweise in Joint-Venture-Auseinandersetzungen oder bei der Geschäftsleiterhaftung.

Auseinandersetzungen nach einem Unternehmenskauf (sogenannte Post-M&A-Fälle) sind schiedsverfahrensrechtliche „Klassiker“. Wenn Käufer eines Unternehmens Ansprüche erheben, nachdem sie die Gesellschaft übernommen haben, stützen sie sich häufig auf Bilanzgarantien oder andere Garantien aus dem Unternehmenskaufvertrag. Nicht selten wirft der Käufer dem Verkäufer auch eine Verletzung vorvertraglicher Informationspflichten vor – teilweise zu Recht (vor allem wenn der Verkäufer den wahren Zustand der verkauften Gesellschaft verschleiert hat), teilweise zu Unrecht (wenn der Käufer das Verfahren als Methode zur Nachverhandlung des Kaufpreises versteht).

Wir haben auch eingehende Erfahrung in Streitigkeiten über Ansprüche auf der Grundlage von Earn-out-Regeln (oder Earn-out-Protection-Regeln). Zudem vertreten wir unsere Mandanten nicht nur in dem eigentlichen Streitverfahren (regelmäßig Schiedsverfahren), sondern auch in einem oft „vorgeschalteten“ Schiedsgutachterverfahren.

Wir sind bestens mit Joint-Venture-Streitigkeiten vertraut, sowohl nach gescheitertem als auch im bestehenden Joint Venture. Zudem haben wir besondere Kenntnisse bei Vorstands- und Geschäftsführerhaftungsfällen (auch mit D&O-Versicherungsdeckung) und kennen die Notwendigkeit, eine (Nicht-)­Geltendmachung solcher Ansprüchen unternehmensintern zu begründen. Erfahrung haben wir auch mit den Bereichen Eigenkapitalersatz und verdeckte Sacheinlage sowie mit (anderen) insolvenzrechtsnahen Streitigkeiten.